Journal · Material
Wollfilz oder Haarfilz — den Unterschied erkennen
Zwei Filze, zwei Preisklassen, ein großer Unterschied im Griff. Worauf es beim Filzhut ankommt.
Wollfilz — robust und ehrlich
Wollfilz entsteht durch das Verfilzen von Wolle. Er ist fest, haltbar und formstabil — ein verlässlicher, preisgünstiger Alltagsbegleiter, der bei Hüten und Accessoires gleichermaßen beliebt ist.
Haarfilz — fein und leicht
Haarfilz (engl. fur felt) wird aus Tierhaaren gefertigt, meist von Kaninchen, Hasen oder Bibern. Er ist feiner, leichter und ebenso formstabil — und damit das Material hochwertiger Hüte. Wer einen Woll- und einen Haarfilz nebeneinander in die Hand nimmt, spürt den Unterschied sofort: Haarfilz fühlt sich weicher und geschmeidiger an.
Vita-Felt — die wetterfeste Sonderklasse
Eine Besonderheit ist Vita-Felt, ein spezielles Filzmaterial aus dem Hause Stetson. Es ist besonders langlebig und formbeständig und behält seine Qualität auch bei wechselnder Witterung — noch strapazierfähiger und wetterfester als schlichter Wollfilz.
Richtig pflegen
Egal welcher Filz: Eine Hutbürste gehört dazu. Ihre Borsten und die der Krone angepasste Form entfernen Staub schonend. Ein Tabu ist der Fusselroller — seine Klebestreifen heben feine Fasern an, rauen die Oberfläche auf und können den Filz mit der Zeit verkleben.
Filzhüte aus Woll- und Haarfilz — vom Cowboyhut bis zur Ikone, dem Fedora — finden Sie gebündelt bei unseren Filzhüten. Was die Gütemarkierung darauf bedeutet, erklärt der Beitrag Der X-Faktor bei Filzhüten.
Unsicher bei der Wahl?
In unseren Hamburger Läden nehmen wir uns Zeit für Kopfform, Größe und Material — oder Sie schreiben uns. Zur persönlichen Hut-Beratung.